Theater und Coaching - mein Zuhause
geschichten
Caspar David Friedrich Männer betrachten den Mond
Eine Kurzgeschichte inspiriert von diesem Gemälde Caspar David Friedrichs
Lesedauer 2 Minuten
Angekommen
Kennst du das, du fühlst dich von einer Person, einem Ort oder dem, was eine Person gut kann und auch in die Tat umsetzt, so sehr fasziniert, dass du denkst, so möchte ich auch sein? Neulich war ich mit meinen beiden Kindern in der Natur spielen. Sie bekletterten eine Weide und einen Ahornbaum, welche bereits ein prächtig buntes Herbstkleid trugen. Ich betrachtete die Schönheit des Vergehens genau und dachte an eine Frau aus meiner Heimat, welche ein Rittergut bewohnt und einen Teil ihres Einkommens als Floristin bestreitet. Ich dachte mir, wenn ich doch nur einen Kurs im Kränzebinden bei ihr besuchen könnte, im 700km entfernten Thüringen, dann könnte ich die mich umgebende Schönheit in einem Pflanzengesteck für die Haustür festhalten. Plötzlich kam mir der Gedanke, begleitet von einem wohligen Gefühl in meiner Brust. Ich hob den Kopf und schaute in den Himmel, wo die Wolken in einem rasanten Tempo an uns vorüberzogen. Ich kann das auch ganz allein! Ich bin bereits selber die Person, die ich gern sein wollen würde. Das, was diese Rittergutsdame in mir auslöst, was ich so anziehend an ihr finde, das bin ich bereits selbst! Also pflückte ich die schönsten Farne, bunte Ahornblätter, knallrote Hagebutten, Ringelblumen und Moos und machte mich auf, um daraus einen Kranz zu binden. Vor dem Haus, auf dem von meinem Mann selbst gebauten Holztisch, bahrte ich die Kostbarkeiten des Waldes vor mir auf und erblühte selbst, während ich den schönsten Kranz wickelte, der nun unseren Hauseingang schmückt. Meine Kinder spielten in der Zwischenzeit entspannt im Garten und auf dem Erdhaufen. Ich nahm diesen Moment ganz bewusst wahr und genoss es, die zu sein, die ich bin. Voller Dankbarkeit für das Leben, das ich lebe. Die grauen Männer des Kapitalismus wollen uns glauben machen, dass wir Liebe, Zufriedenheit und das Gefühl der Geborgenheit nur kaufen können. Aber das stimmt nicht. Wir sind umgeben von Schönheit und Fülle. Das, was wir gern sein wollen, wohnt längst in unserer Brust.
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